Grüner Tee und Sommer

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Mizudashi Cha und "Matcha Eistee Zitrone"

Mizudashicha – Kalte Tees für heiße Tage

Die Grüntee-Zubereitungsmethode an heißen Sommertagen köstliches und kühlend.

Das japanische Wort für die Teezubereitung mit kaltem Wasser ist Mizudashicha (Kaltwassertee). Es gibt in Japan eine Vielzahl von Zubereitungsmethoden. Hier einige Vorschläge für heiße Sommernachmittage.

"Kalter Aufguss" Grundrezept

Der Grüntee muss um sein volles Aroma entfalten zu können in einem verschlossenem Gefäß für mehrere Stunden am besten über Nacht in einem Kühlschrank ziehen. (Für ganz Eilige reichen zur Not 2-8 Stunden.) Dosieren Sie die Teeblätter etwas unter der "normalen Menge" also etwa 10 g je Liter kaltes Wasser.

Bei dieser Methode die etwas Zeitaufwendig ist erhalten Sie einen vollaromatischen “Aufguss“. Das Thein und die geschmacksbestimmenden Aminosäuren werden zwar langsamer aus den Teeblättern herausgelöst als bei einem als bei einem heißen Aufguss dafür aber ist die Ziehzeit lange genug damit der Tee seine Inhaltstoffe abgeben kann.

Schütteln oder rühren Sie vor dem Eingießen den Ansatz um, damit sich der Geschmack gleichmäßig verteilt.

Anmerkungen:

- Besonders bewährt hat sich bei uns unser “China Jade“ Grüntee. In Japan nimmt man für "Mizudashicha" aber Sencha Tees z.B. unser Sencha BIO oder unseren KKH2? (Gerne gebe ich Ihnen ein Muster)

- Wenn wir etwa die Hälfte des Ansatzes verbraucht haben geben wir wieder kaltes Wasser über die Blätter uns machen so 3-4 Aufgüsse.

- Zum Ansetzen benutzen wie unser stilles Lauritana Wasser. Volvic oder SPA, Evian usw. sind aber wie auch Leitungswasser geeignet.

- Servieren Sie den Tee mit Eiswürfeln wenn er im Trinkglas kalt bleiben soll. Dann den Aufguss vielleicht etwas stärker ansetzen.

- Mit einem kleinen Schuss Apfel-, Birnen-, oder Orangensaft (100% Direcktsaft BIO) erhalten sie eine dezente Süße und eine zusätzliche Fruchtnote des Tees.

"Kalter Aufguss" mit Eiswürfel

Geben Sie den Grünen Tee in eine Teekanne und füllen Sie die Kanne mit Eiswürfel. Wenn sich die Eiswürfel aufgelöst haben ist der Mizudashicha fertig. Alles weitere siehe oben.

Für diese Methode eignen sich allerdings nach meiner Meinung auf Grund ihrer herstellungsbedingten Eigenschaften nur gute Senchas wie z.B. Unser Japan Sencha BIO oder unser KKH2.

Last but not least Japan Kukicha

Dieser  japanische Grüntee ist im Sommer wenn es darum geht über den Tag viel zu trinken unser Lieblingstee, da er kaum nachbittert und eine frische leicht fruchtige Note besitzt. Normal mit 65°C warmen Wasser aufgegossen kann man ihn über Stunden trinken.

Obwohl Mizudashicha erfrischend und lecker ist möchte ich daran erinnern das heißer Tee an heißen Tagen am besten kühlt. Wer also an ganz heißen Tagen arbeiten muss ist mit einem Kukicha oder andern standardmäßig zubereiteten Grüntee gut beraten. Kalte Getränke sind für den Augenblick zwar erfrischend und helfen uns, viel zu trinken, sind ansonsten allerdings ehe geeignet, wenn wir uns körperlich weniger anstrengen müssen. Wer je in den Tropen war, weiß, dass ein heißer Tee tagsüber jedem Kaltgetränk vorzuziehen ist.

Am Nachmittag oder Abend kommt dann an solchen Tagen die Stunde des Mizudashicha.

„Matcha-Eistee Zitrone“

Hier für die Sommertage/-abende wie versprochen ein einfaches, leckeres und wunderbar erfrischendes Matcha-Eistee-Rezept.

Zutaten für zwei Gläser:

1 gehäuften Tee-Löffel Matcha
4 Tee-Löffel Rohrohrzucker (+/- einen Tee-Löffel)
2-5 Teelöffel Zitronensaft (Nach Geschmack, ich nehme immer (?) zu viel.)
Etwas kaltes Wasser
Eiswürfel
Zur Dekoration eine Scheibe Zitrone oder einen winzigen Zweig Zitronenmelisse*.
(*Habe ich im Garten, Ableger gerne kostenlos.)

Die Zubereitung:
-Matcha-Pulver  in einem breiteren Gefäß (ich nehme dazu einen 1 Liter Messbecher)  mit ganz wenig Wasser aufschlagen.
Ich mache das so, dass ich erst ganz, ganz wenig(!) Wasser zu dem Tee gebe und dies gemeinsam mit dem Matcha-Pulver zu einer „Paste“ verrühre, so verhindere ich die „Klümpchenbildung“. Erst dann gebe ich weiteres (wenig!) Wasser hinzu.
-Dann gebe ich den Rohrohrzucker und den Zitronensaft hinzu und verrühre alles gut miteinander.
Es ist wichtig, dass die Mischung kräftig schmeckt damit der Eistee nicht „zu dünn“ wird.
Die „Paste soll eine Konsistenz wie „Sirup“ haben, mit eher kräftigem Geschmack.
-Nun Eiswürfel in die Gläser geben und den Sirup darauf verteilen. Danach mit klarem, kaltem Wasser nach Geschmack auffüllen – fertig.
Zitronenscheibe oder Zitronenmelissen-Zweig auf das Getränk legen oder an den Rand des Glases stecken.
Beim Trinken kann man kurz umrühren.

„Marion’s Matcha-Eistee Ingwer Zitrone“.
Marion empfiehlt einige hauchdünne Scheiben Ingwer vor dem Einfüllen in die Gläser zu geben. Sie trinkt dann „meinen“  „Matcha-Eistee Zitrone“ als „Marion’s Matcha-Eistee Ingwer Zitrone“.
Das ist nicht schlecht, schmeckt auch ganz gut, ist aber nicht so ganz meine Richtung. Wohl eher eine Variante für Frauen?
Warnhinweis:
1) Zum abendlichen Grillen und oder Chillen führt dieses Getränk dazu, dass die Gäste garantiert nicht müde werden und oft nicht daran denken nach Hause zu gehen.
2) War man so klug selber von diesem leckeren, erfrischenden Getränk zu trinken, braucht man sich in den folgenden Stunden nicht wundern, dass sich keine „Bettschwere“ einstellt.
3) Ich rate ausdrücklich davon ab in den „Matcha-Eistee Zitrone“ nach Einbruch der Dunkelheit einen „Spritzer“ eiskalten  Noilly Prat zum „Aromatisieren“ hinzuzufügen.
Meine Erfahrung: Sehr lecker, hat aber manchmal bei mir im Laufe des Abends  eine verheerende Wirkung!